Meer und Militär

In Hamburg wurde im Juni das Internationale Maritime Museum eröffnet.
Was die Stadt mit diesem Museum finanziert und die nächsten hundert Jahre subventioniert, wurde schon von verschiedenen Seiten kommentiert und kritisiert. Spannend ist die Gruppe feld für kunst, die mit ihrer Veranstaltungsreihe “Wo der Krieg wohnt” das Thema bearbeiten.
>Im Zuge von Imageaufwertung und Eventpolitik überlässt die Stadt Hamburg die Deutung und Darstellung von Krieg und Seefahrt einem privaten Militariasammler und unterstützt ihn dabei mit öffentlichen Geldern. feld für kunst nimmt dies zum Anlass, den Krieg, insbesondere den Krieg auf den Meeren, in seiner geschichtlichen und gesellschaftlichen Dimension auf künstlerische Weise zu beleuchten.<
Heute Abend gibt es einen Vortrag in der Hein Hoyer-Straße.

Erinnert mich wieder an die großartige Kulturgeschichte von Neal Ascherson: “Schwarzes Meer”.
Soll doch keiner so tun, als sei Meer bloß Natur.

Bestattung eines Hundes

Eine vergnügliche Lektüre (und wie schön, in Klammern zu schreiben).  Am Anfang fürchtet man sich vor einem Konstruktionswust, aber nein, Pletzingers Text hat Luft unter den Flügeln und ist schön eigenwillig geschrieben. Mit dieser Aufmerksamkeit der Ethnologen: wie beiseite gesprochen, aber ganz geschaut.