Tag Archives: Andrea Schenkel

Jemandem etwas schulden: Zum Verlagswechsel der Autorin Schenkel

“Ich schulde meinem alten Verlag nichts.” Als hätte jemand die Vermutung angestellt, die Autorin Schenkel sei möglichen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem “alten” Verlag nicht nachgekommen. Nach der ersten Bedeutung des Verbs  jemandem etwas schulden (“zur Begleichung von Schulden oder als Entgelt o. Ä. zahlen müssen”, sagt der Duden) äußert die Sprecherin eine Wahrheit. Sie unterschlägt hingegen auf [...]

Sehr verschiedene Meldungen

So verspätet gemeldet wie erfreulich: der schottischen Lyrikerin Jen Hedfield wurde letzte Woche der TS Eliot-Preis zugesprochen.  Hedfield erhält die mit 15.000 Pfung dotierte Auszeichnung für den Band “High-No-Place”, der bislang, soweit ich weiß, nicht in deutscher Übersetzung vorliegt. Das Landgericht München hat Andrea Schenkel vom Vorwurf des Plagiats freigesprochen. “Tannöd” hat einen ausreichend großen [...]